JPEG Bild 3 1024x683 - Aku-Taping: Eine neue therapeutische Methode

Aku-Taping ist eine neue therapeutische Methode, bei der dehnbare Tape-Verbände gemäss den Grundlagen und Regeln der Akupunktur angewendet werden.

Die Bezeichnung Aku-Taping setzt sich zusammen aus Aku, dies entspricht der Abkürzung für Akupunktur, und dem vom englischen Begriff tape abgeleiteten Taping. 

Schon der Begriff “Aku-Taping“ verweist darauf, dass hier aus der Verbindung von Akupunktur und dem sogenannten Tapen eine neue übertherapeutische Methode entwickelt wurde. Das Wesentliche dieser neuen Methode ist, dass die dehnbaren Tape-Verbände, die wir aus dem modernen Taping – auch kinesiologische Taping genannt –  kennen, entsprechend den diagnostischen und therapeutischen Prinzipien der Chinesischen Medizin (TCM) und Akupunktur sowie den Erkenntnissen der manuellen Medizin/Osteopathie geklebt werden. 

Der Unterschied zwischen kinesiologischem Taping und Aku-Taping lässt sich wie folgt erklären: Beim kinesiologischen Taping werden die Tapes hauptsächlich unter rein anatomischen Gesichtspunkten geklebt, das heisst unmittelbar im Bereich der schmerzenden Muskeln, Bänder und Gelenke. Beim Aku-Taping hingegen finden ausser diesen anatomischen Gesichtspunkten zusätzlich die diagnostischen und therapeutischen Regeln der Chinesischen Medizin und der Akupunktur Berücksichtigung sowie die Erkenntnisse und Fertigkeiten der manuellen Medizin/Osteopathie. Getapet werden hier also zum Teil auch Körperareale, die zwar vom Patienten selbst nicht als gestört empfunden werden, dennoch aber in ihrer Funktion beeinträchtigt sind und derart Störungen bzw. Schmerzen an anderer Stelle des Körpers verursachen. 

Die Grundlage: Taping nach Kenzo Kase

Das moderne Taping wurde Anfang der 70er Jahre von dem japanischen Arzt und Chirotherapeuten Kenzo Kase entwickelt. Neu daran war, dass Kenzo Kase mit dehnbaren Verbänden arbeitete. Das Tape selbst ist vorallem in seiner Längsrichtung dehnbar, eine geringe Dehnbarkeit liegt aber auch in seiner Querrichtung vor. Diese Tapes werden über vorgedehnte Muskel- oder Gelenkzonen geklebt. Wird der Muskel oder das Gelenk dann bewegt, bleibt die Haut am Tape-Verband haften. Derart kommt es zu einer permanenten Verschiebung der Haut gegen die Unterhaut und somit zu einer ebenfalls permanenten Reizung der darunter liegenden Muskel-. Bänder- oder Gelenkpartien. Im Gegensatz zum starren schulmedizinischen Tape, das über Ruhigstellung wirkt, wirkt das dehnbare Tape also über die Bewegung. 

Kenzo Kases Taping zielt vor allem darauf ab, Störungen und Beeinträchtigungen der Muskel- und Gelenkfunktionen zu therapieren. Die Tapes werden entsprechend vor allem unter funktionell anatomischen Gesichtspunkten geklebt, also auf schmerzen der Muskel- oder Gelenkzonen. Ein weiteres Anwendungsgebiet, etwa bei der Behandlung bei Sportverletzungen, stellt unter anderem die Unterstützung des Lymphabflusses dar. 

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ELYTH TAPE

Ideal für die Awendung nach Aku Taping.

• Trägermaterial aus 100 % Baumwolle
• Atmungsaktiv, wasserbeständig und schnelltrocknend
• Hautfreundlicher Acrylat-Kleber

Was bedeutet “Taping”?

Das Wort “tape” kommt aus dem Englischen und bedeutet Band, auch Klebeband. Taping bezeichnet entsprechend ein therapeutisches Verfahren, das mit Klebebändern oder Klebeverbänden arbeitet. Diese müssen dehnbar sein, um Bewegungen zu ermöglichen. Denn gerade durch diese Bewegungen wird die therapeutische, heilende Wirkung, also Schmerzlinderung bzw. ein schmerzloser Zustand, erreicht.

Quelle: Dr. med. H. U. Hecker, Dr. med. K. Liebchen. Aku-Taping- Wirksam bei akuten und chronischen Schmerzen und Beschwerden. TRIAS.